1. Allgemeine Beschreibung der Anlage
Die Nebona Gewürzmühle beliefert Industrie sowie den Groß- und Einzelhandel mit Gewürzen, die in den Räumlichkeiten in München abgefüllt und verpackt werden. Auf dem Dach befindet sich eine PV-Anlage zum Eigenverbrauch. Die Heizung des Gebäudes erfolgte bisher über fossile Brennstoffe.
2. Integration der Bitcoin-Mining-Anlage
Eine innovative Ergänzung des Heizsystems ist die Integration einer Bitcoin-Mining-Anlage mit einer Leistung von bis zu 20 kW. Hierbei wird ein Heatcore HS20 mit zwei Whatsminern M63s eingesetzt. Die Anlage wird mit Überschussstrom aus der PV-Anlage betrieben und speist das Warmwasser in den Pufferspeicher ein.
- Erhöhung der Eigenverbrauchsquote: Überschüssige Energie, welche ansonsten günstig in das Stromnetz eingespeist werden würde, wird nun wertschöpfend eingesetzt.
- Reduzierung fossiler Energieträger: Durch die wassergekühlten Mining-Geräte können Kosten für fossile Energieträger und CO2-Abgaben eingespart werden.
- Bitcoin Erträge als langfristiges Projekt: Es gibt keine Notwendigkeit die Bitcoin-Erträge regelmäßig zu verkaufen. Daher wird auf eine mittel- und langfristige Wertsteigerung gesetzt.
Neben der Wärmebereitstellung generiert das Bitcoin-Mining einen Cashback von 8 – 15 Cent* pro eingesetzter kWh, wodurch die Betriebskosten reduziert werden. Dies macht die Integration von Bitcoin-Mining zu einer wirtschaftlich attraktiven und nachhaltigen Option.
3. Energiemanagement
Die Mining-Anlage ist in das Energiemanagementsystem integriert und wird primär bei Überschussstrom angeschaltet.
- Überschussstrom kann vor allem am Wochenende und im Sommer effizient genutzt zu werden.
- Die bisherige Heizung bleibt weiterhin bestehen, aber es können Heizkosten eingespart werden. Eine weitere Ablösung fossiler Brennstoffe ist geplant.
Dadurch wird die Anlage zu einer kosteneffizienten Methode für elektrisches und dekarbonisiertes Heizen, während die Kosten für fossile Energieträger wie Öl und Gas langfristig voraussichtlich drastisch steigen.
4. Zusammenarbeit mit der terahash.energy GmbH
Der Betreiber geht mit der Anlage innovative Wege und zeigt auf, wie Bitcoin-Mining in eine vielschichtiges Energiesystem integriert werden kann. Die terahash.energy GmbH hat das innovative Mining-System bereitgestellt und unterstützt damit die Kombination aus modernster Technologie und nachhaltigem Ressourceneinsatz.

5. Kontakt und Zukunftsaussichten
Bei Interesse am Konzept oder für den direkten Kontakt zum Betreiber wenden Sie sich bitte an die terahash.energy GmbH. Sie steht für Beratung und weitere Projektumsetzungen zur Verfügung.
Mehrwert der integrierten Systeme:
- Nachhaltige Energie- und Wärmenutzung: Die Kombination aus PV-Anlage, Bitcoin-Mining und Wärmerückgewinnung macht die Anlage ökologisch und ökonomisch effizient.
- Cashback durch Mining: Direkte Kostensenkung durch Rückvergütung von 8–15 Cent pro eingesetzter kWh.
- Dekarbonisierte Heizmethode: Reduzierung von CO₂-Emissionen durch elektrische Wärmequellen.
- Zukunftssichere Technologie: Als Antwort auf steigende Öl- und Gaspreise bietet die Anlage eine unabhängige und kosteneffiziente Lösung für Energie- und Wärmeversorgung.
*Der Bitcoin-Cashback von 8 – 15 Cent basiert auf individuellen Gegebenheiten und dem durchschnittlichen Hashprice der letzten vier Jahre. Die tatsächlichen Werte können abweichen und dienen nur als Orientierung, keine Garantie für zukünftige Erträge.
Zurück zur Übersicht„Bitcoin-Mining ist für uns ein wertvolles thermisches und finanzielles Werkzeug. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, diese Technologie gezielt in unsere Energieprozesse zu integrieren. Anstatt unseren überschüssigen Solarstrom zu geringen Konditionen abzugeben, nutzen wir ihn flexibel direkt vor Ort für unsere Mining-Anlagen. Durch die so erzielte höhere Wertschöpfung pro Kilowattstunde amortisiert sich unsere PV-Anlage deutlich schneller als bei einer klassischen Netzeinspeisung.
Die dabei entstehende Wärme lassen wir jedoch nicht ungenutzt entweichen: In Zusammenarbeit mit terahash haben wir ein System entwickelt, das die Abwärme direkt in unsere Warmwasser- und Heizprozesse einbindet. Über effiziente Wärmetauscher wird die Energie kontinuierlich in unsere Pufferspeicher gespeist. Das entlastet unsere bestehende Ölheizung spürbar und senkt deren Verbrauch sowie die CO2-Emissionen nachhaltig.“
Wolfgang Lederer, Managing Director Gewürzmühle Nebona